Dieselthematik

Eins bereits vorab: wer heute immer noch der Meinung ist, ein Elektroauto sei CO2-Neutral nur weil es keinen Verbrennungsmotor sowie Auspuff besitzt, der irrt aber gewaltig! Eine schwedische Studie ergab, dass die Herstellung eines Akkus (Batterie) pro Kilowattstunde Speicherkapazität rund 150 bis 200 Kilo Kohlendioxid-Äquivalente verursache. Umgerechnet auf die Batterien eines Tesla Model S wären dies rund 17,5 Tonnen CO2 (das ist enorm viel, betrachtet man den jährlichen pro-Kopf-Ausstoß an CO2 in Deutschland von rund zehn Tonnen). Erst nach acht langen Jahren (ein Autoleben!) siegt das Elektroauto in der CO2-Bilanz. Diese schwedische Studie rechnet vor: Ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor könnte acht Jahre gefahren werden, bevor es die Umwelt so stark belastet habe wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S, zumal der Stromverbrauch beim Fahren dabei gar nicht berücksichtigt ist. Bei einem kleineren E-Fahrzeug wie dem Nissan Leaf wären dies immer noch etwa drei Jahre. Ein Stromer startet also mit einer großen „Hypothek“. Das liegt auch daran, dass die Batterien oft in Ländern gefertigt werden, in denen der Strommix ökologisch betrachtet von miserabler Qualität ist. So liegen in den USA und erst recht in China die Emissionen der Stromerzeugung pro Kilowattstunde höher als in Deutschland. Da die größten Emissionen am Ort der Zellproduktion anfallen und nicht dort, wo die Rohstoffe abgebaut werden, ist er Firmenstandort für die Umweltbilanz entscheidend. Dieser betrifft zwar somit nicht Deutschland, global betrachtet macht eine solche Klimapolitik allerdings jedoch wenig Sinn.

E-MOBILITÄT IST HEUTE AUS UNSERER SICHT NOCH KEINE WIRKLICHE ALTERNATIVE ZUM KLASSISCHEN VERBRENNUNGSMOTOR. DIE VIELZAHL AN NACHTEILEN ÜBERWIEGT LEIDER:

  • Geringe Reichweite
  • Äußere Einflussfaktoren beeinflussen mögliche Distanzen
  • Batterien als Kostenfaktor
  • Begrenzte Lebensdauer
  • Hohe (lange) Ladezeiten
  • E-Tankstellen noch im Auf-/Ausbau
  • Parkplatzsituation in Innenstäten (nicht jeder hat einen Stromanschluss am Parkplatz)
  • Brandgefahr beim Unfall
  • Spezielle Reparatur und Wartung
  • Hohes Gewicht und somit meist wenig Stauraum

UNSERE DEUTSCHEN VERBRENNUNGSMOTOREN – VERMUTLICH DIE BESTEN (EFFIZIENTESTEN) DER WELT!

Unsere deutschen Autobauer entwickelten über Jahrzehnte den ursprünglichen Verbrennungsmotor stetig weiter, egal ob Benziner oder Diesel! Wir möchten an dieser Stelle vorsichtig behaupten, dass der heutige Dieselmotor (EURO 6) bzw. bereits Motoren der Abgasnormtechnologie EURO 5 unserer Autobauer die mit größter Wahrscheinlichkeit effizientesten, wirtschaftlichsten & saubersten Motoren der Welt bisher sind! Kein anderer Autobauerauf dieser Welt entwickelte bisher je einen „noch“ besseren und effizienteren Motor als wie den unserer (deutschen) Autobauer. E-Auto & Klimabilanz hin oder her, wir können (und wollen) Ihnen diese Entscheidung in keinster Weise abnehmen, jedoch sprechen die Fakten eine ganz andere Sprache: über 80% unserer verkauften Fahrzeuge sind nach wie vor Dieselfahrzeuge und die Nachfrage bleibt anhaltend stabil! Lassen Sie sich nicht länger verunsichern, treffen Sie Ihre Entscheidung beruhend auf Zahlen & Fakten und keineswegs aufgrund eines „künstlich“ verursachten E-Hypes.

Nicht unbeachtet sollte auch die Situation eines kaum vorhandenen (flächendeckenden) Tankstellnetzes sein. Ein weiteres, kaum kalkulierbares Risiko dürfte der „Restwert“ eines solches E-Fahrzeugs aus heutiger Sicht zudem sein. Selbst staatliche Subventionen konnten bisher wenig Käufer zum Kauf eins E-Fahrzeuges bewegen (der Markanteil von E-Fahrzeugen liegt bei gerade mal 1,4 Prozent). E-Mobilität ist aus unserer Sicht heute „noch“ keine wirkliche Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor und bedarf einer Weiterentwicklung (Reichweite, Ladezeit, Lebensdauer etc.). Die aktuellen Debatten in Sachen Dieselfahrverbote & Verbrennungsmotoren machen es Ihnen sicher keineswegs einfacher. Wir von motorstore.de® möchten Ihnen an dieser Stelle jedoch mitteilen, dass wir der festen Überzeugung sind, dass der heutige Verbrennungsmotor -insbesondere der effiziente Dieselmotor- sicherlich noch eine lange Zukunft vor sich haben wird (bestenfalls sogar zwei Autoleben lang). Ein geringer Verbrauch, die hohe Reichweite und stabile (kalkulierbare) Restwerte solcher Fahrzeuge sind hierbei immer noch ausschlaggebend für nahezu alle Käufer. Die Klimabilanz von E-Autos ist ohnehin umstritten (was die wenigsten wissen) - zumindest zum heutigen Zeitpunkt. Völlig legitim stellen wir uns daher die Frage: weshalb solle man einen noch boomenden und eigentlich alternativlosen Milliarden-Markt mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren mit hunderttausenden von gutbezahlten & sicheren Jobs dahinter „totreden“? Sind wir doch mal ehrlich, was bringt global betrachtet ein übertriebenes Klimakonzept hier in Deutschland (Europa), wenn die USA & China dies mehr als ignorieren? Klimaziele sollten aus unserer Sicht zudem keineswegs je über wirtschaftlichen Aspekten stehen und vielmehr ein annehmbares Gleichgewicht darstellen.

Wenn Deutschland seine gesteckten Klimaziele verfehle, dann keinesfalls deswegen weil der zu Unrecht in der Kritik stehende Dieselmotor so „schmutzig“ sei - es liegt unter anderem wahrscheinlich daran, dass der Verkehr eine starke Zunahme in den letzten Jahren verzeichnete. Wussten Sie eigentlich: die Kraftwerke von Vattenfall und RWE zählen zu den schlimmsten Klimakillern Europas - einzelne Braunkohlemeiler stoßen so viel CO2 aus wie ganze Staaten. Solchen Strom möchten Sie also in Zukunft tanken und weiter behaupten, wie umweltbewusst die Anschaffung eines E-Fahrzeuges ist? Denken Sie in Zukunft „smarter“ und glauben nicht zwangsläufig was Ihnen die Medien & Co. servieren - einem Faktencheck kann so etwas (wie Sie hier sehen) meist nicht bestehen.

AKTUELLES AUS DEN MEDIEN.

Chef der Dekra-Autosparte warnt: „Feinstaubbelastung würde durch Diesel-Fahrverbote zunehmen“! Die Stuttgarter Prüfgesellschaft Dekra erwartet im Fall von Fahrverboten für Diesel-Autos ansteigende Feinstaubwerte in der Luft. Je stärker der Diesel durch potenzielle oder tatsächliche Fahrverbote aus dem Markt gedrängt werde, desto höher werde der Anteil von Benzinern, sagte der Chef der Dekra-Autosparte, Clemens Klinke, den „Stuttgarter Nachrichten“ (Montag). Weil bestimmte Benziner sehr viele Feinstaub-Partikel ausstoßen und das auch dürfen, könne die absurde Situation eintreten, dass Fahrverbote für den Diesel die Feinstaubbelastung der Luft wieder erhöhten. „Wenn es ganz schlecht läuft, diskutieren wir bald auch über Fahrverbote für Benziner.“ Beim Elektroauto sieht Klinke bis jetzt wenig beachtete Umweltprobleme. So werde die Batterie mit hohem Energieeinsatz produziert, so dass auf einem neuen E-Fahrzeug eine ökologische Hypothek laste.

AKTUELLES AUS DER POLITIK.

Außenminister Siegmar Gabriel appelliert: Schärfere CO2-Limits schaden Autobranche! Außenminister Sigmar Gabriel appelliert an die EU-Kommission, der Autoindustrie nicht durch eine Festlegung auf zu scharfe CO2-Abgasgrenzwerte zu schaden. "Eine Verschärfung der Reduktionsziele von 2021 um mehr als 20 Prozent bereits bis 2025 birgt aus meiner Sicht die Gefahr, sich negativ auf die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Branche auszuwirken", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Montag). Die EU-Kommission will dem Bericht zufolge am Mittwoch eine Reduzierung der CO2-Grenzwerte um 35 bis 40 Prozent beschließen. Brüssel stehe der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) "mit seiner kritischen Haltung dazu weitgehend alleine, weil kein anderes Land einen so hohen Anteil an großvolumigen Autos produziert wie Deutschland", sagte Gabriel, der im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis Anfang 2017 als Wirtschaftsminister fungiert und danach das Außenamt übernommen hatte. Er mahnte "eine klare Ansage Deutschlands" an, bekannte aber zugleich, dass eine solche angesichts der laufenden Jamaika-Sondierungen von Union, FDP und Grünen "kaum zu erwarten" sei. Die Grünen würden eine solche Regulierung "sehr begrüßen", sie hätten "in der Vergangenheit die Interventionen von CDU und SPD zugunsten der Jobs in der Autoindustrie immer als 'Lobbyismus' und 'Einknicken vor der Autoindustrie' gegeißelt". (dpa)

Wir freuen uns über Ihren Besuch und hoffen, dass Sie sich für ein Fahrzeug (mit Verbrennungsmotor) nach wie vor von uns entscheiden.

Ihr motorstore.de® - Team